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veydex
Eingedeckter Gastraum mit Fensterreihe vor der Öffnung
Neueröffnung

Vor der Eröffnung gehören Kasse, Team und Abläufe an einen Tisch.

Wer erst nach dem ersten Betriebstag anfängt, Systeme zu sortieren, sortiert sie im laufenden Betrieb. Diese Seite beschreibt, was sich vorher aufsetzen lässt — mit dem, was es heute bei Veydex gibt, und ohne ein Eröffnungspaket zu erfinden.

Bei einer Eröffnung entscheidet die Reihenfolge.

Die Kasse steht meist zuerst fest, weil sie am längsten dauert. Alles andere landet danach in dem System, das gerade zur Hand ist.

  • Die Kasse ist der lange WegAuswahl, Fiskalisierung, Hardware, Schulung — was daran hängt, sollte parallel laufen, nicht danach.
  • Das Team ist vor dem ersten Gast daEinarbeitung, Schichten, Nachweise und Belehrungen beginnen Wochen vor der Eröffnung.
  • Reservierungen beginnen vor dem ÖffnenDie ersten Anfragen kommen, sobald jemand von der Eröffnung weiß, und brauchen eine Stelle, an der sie landen.
  • Dokumente werden nur einmal gesammeltKonzession, Verträge, Nachweise, Fristen — danach sucht sie niemand mehr zusammen.

Der Ablauf

Ein Aufbau in der Reihenfolge, in der er trägt

Jeder Schritt hängt an einem Modul, das es heute gibt. Wo etwas außerhalb von Veydex passiert, steht es dabei.

  1. 01

    Betrieb anlegen

    Ein Workspace je Betrieb: Zeitzone, Branche, Begriffe. Der Hub kennt sieben Branchen, und deine ändert Wortwahl und Reihenfolge der Vorschläge.

  2. 02

    Eröffnungsdatum setzen

    Ab hier rechnet sich rückwärts, was wann stehen muss. Fristen und Termine liegen in den Dokumenten.

    Dokumente
  3. 03

    Kassensystem festlegen

    Die Veydex Kasse ist in Entwicklung und nicht bestellbar: Wähl ein vorhandenes System und prüf gleich, wie es sich anbinden lässt.

  4. 04

    Connect vorbereiten

    Den Verbindungsweg vor der Eröffnung klären — dann laufen die Zahlen ab dem ersten Tag im Hub.

    Veydex Connect
  5. 05

    Team einrichten

    Mitarbeiter einladen, Rollen vergeben, den ersten Wochenplan bauen; die Rolle greift sofort.

    Schichtplan
Schichtplan der KW 45: sieben Personen mit ihren Schichten von Montag bis Sonntag, rechts eine offene Schicht und ein Vorschlag der Helferin Mira, unten die Leiste mit Personalkosten und „Veröffentlichen“.
Schichtplan: die Woche je Person, eine offene Schicht und ein Vorschlag der Helferin Mira. Demodaten des Hub.
  1. 06

    Reservierungen öffnen

    Öffnungszeiten, Kapazitäten, Tischplan und eine öffentliche Buchungsseite — bevor die erste Anfrage kommt.

    Reservierungen
  2. 07

    Karte anlegen

    Artikel, Preise, Steuern, Allergene und Zusatzstoffe an einer Stelle; gedruckt als A4-Ansicht, online über Veydex Link.

    Speisekarte
  3. 08

    Dokumente ablegen

    Konzession, Verträge, Nachweise und ihre Fristen. Veydex prüft die Termine automatisch.

    Dokumente
  4. 09

    HACCP aufsetzen

    Kontrollpunkte, Sollbereiche und die Heute-Ansicht. Ab dem ersten Betriebstag dokumentiert, nicht nachgetragen.

    Hygiene & HACCP
  5. 10

    Betriebsstart

    Ab dem ersten Umsatz rechnet Analytics mit — der Vergleich der ersten Wochen ist ab Tag eins da.

    Auswertung
Tischplan im Service: Grundriss mit Tresen, Gastraum und Gruppenraum, belegte und freie Tische mit Uhrzeit, rechts die nächsten Ankünfte und ein Knopf „Walk-in setzen“.
Reservierungen im Service: Tischplan, nächste Ankünfte und Walk-ins. Demodaten des Hub.

Was Veydex bei einer Eröffnung nicht macht

  • Wir liefern keine Kasse.Die Veydex Kasse läuft im Testbetrieb bei ausgewählten Betrieben, einen Termin für den Verkaufsstart gibt es nicht — für die Eröffnung wählst du ein vorhandenes System.
  • Wir übernehmen keine Fiskalisierung.TSE, GoBD und Kassensicherung liegen bei dem Kassensystem, für das du dich entscheidest.
  • Es gibt kein Eröffnungspaket zum Buchen.Hier stehen vorhandene Module in einer sinnvollen Reihenfolge — und ein Gespräch, das sie mit deinen Terminen zusammenbringt.
  • Vor dem ersten Umsatz fehlt die Kasse als Grundlage.Der erste Entwurf des Schichtplans rechnet dann mit deinen Reservierungen und der Mindestbesetzung in deinen Öffnungszeiten.

Dazu am häufigsten gefragt

Welche Hardware brauche ich?

Handelsübliche iPads. Die Kasse steht als Gerät im Betrieb und rechnet dort, bedient wird sie über iPads — keine Spezialhardware, die es nur bei einem Anbieter gibt und die man beim Wechsel abschreibt. Was an Peripherie dazukommt, richtet sich nach dem Betrieb: Bondrucker, Kartenterminal, Kassenlade.

Funktioniert die Kasse ohne Internet?

Das entscheidet nicht die Kasse, sondern die technische Sicherheitseinrichtung. Eine lokale TSE steckt im Gerät oder liegt im Netzwerk und signiert ohne jede Verbindung. Eine Cloud-TSE signiert auf einem Server des Anbieters — ohne Leitung keine Signatur. Frag deshalb nicht, ob kassiert werden kann, sondern ob signiert wird.

Was ist eine TSE?

Die technische Sicherheitseinrichtung ist ein zertifiziertes Bauteil, das jeden aufzeichnungspflichtigen Kassenvorgang signiert — beim Beginn und beim Abschluss des Vorgangs, nicht später. Ihre Signaturen sind aufbewahrungspflichtig und müssen in einer Betriebsprüfung maschinell auswertbar vorliegen, unabhängig davon, ob die Kasse, die sie erzeugt hat, noch existiert.

Kann ich die Daten aus meiner alten Kasse übernehmen?

In der Regel ja, aber es braucht Vorlauf. Kassendaten, Artikelstamm, Kundendaten und offene Gutscheine gehören etwa vier Wochen vor der Umstellung beim alten Anbieter angefordert, schriftlich und mit Frist. Prüfe den Export danach stichprobenartig: Ein Export, den niemand geöffnet hat, ist keine Sicherung.

Sag uns, wann du aufmachst.

Wir gehen mit dir durch, was bis dahin stehen muss — Kasse, Team, Reservierungen, Karte, Dokumente — und in welcher Reihenfolge.