- Was kostet Veydex?
- Du zahlst je Modul und nicht für ein Paket. Die buchbaren Module liegen zwischen 8 und 29 Euro netto im Monat, Analytics ist im Hub enthalten, und Zahlungen rechnen mit 0,9 Prozent je Transaktion ab — dazu kommen die Entgelte des Zahlungsdienstleisters, die direkt zwischen ihm und dir abgerechnet werden. Berechnet wird nur, was du gebucht hast — die Preisseite rechnet deine Auswahl zusammen.
- Brauche ich eine neue Kasse?
- Nein, und heute wäre es auch gar nicht möglich. Veydex Connect bindet die Kasse an, die schon bei dir steht, und macht ihre Daten für die gebuchten Module nutzbar — ohne Systemwechsel. Die eigene Veydex Kasse ist in Entwicklung und noch nicht bestellbar; der offene Weg führt also über deine vorhandene.
- Kann ich die Veydex Kasse kaufen?
- Noch nicht. Sie ist in Entwicklung und läuft im Testbetrieb bei ausgewählten Betrieben; einen Termin für den Verkaufsstart nennen wir, sobald er steht. Was heute vollständig läuft, ist der Hub auf deiner vorhandenen Kasse. Willst du in den Testbetrieb, schreib uns — dafür ist die Kontaktseite da.
- Welche Hardware brauche ich?
- Handelsübliche iPads. Die Kasse steht als Gerät im Betrieb und rechnet dort, bedient wird sie über iPads — keine Spezialhardware, die es nur bei einem Anbieter gibt und die man beim Wechsel abschreibt. Was an Peripherie dazukommt, richtet sich nach dem Betrieb: Bondrucker, Kartenterminal, Kassenlade.
- Wie lange läuft der Vertrag?
- Auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten können mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Ende eines Abrechnungsmonats kündigen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Einzelne Module lassen sich gesondert kündigen; wird das letzte gekündigt, endet der Vertrag insgesamt. Die vollständige Regelung steht in den AGB.
- Funktioniert die Kasse ohne Internet?
- Das entscheidet nicht die Kasse, sondern die technische Sicherheitseinrichtung. Eine lokale TSE steckt im Gerät oder liegt im Netzwerk und signiert ohne jede Verbindung. Eine Cloud-TSE signiert auf einem Server des Anbieters — ohne Leitung keine Signatur. Frag deshalb nicht, ob kassiert werden kann, sondern ob signiert wird.
- Was ist eine TSE?
- Die technische Sicherheitseinrichtung ist ein zertifiziertes Bauteil, das jeden aufzeichnungspflichtigen Kassenvorgang signiert — beim Beginn und beim Abschluss des Vorgangs, nicht später. Ihre Signaturen sind aufbewahrungspflichtig und müssen in einer Betriebsprüfung maschinell auswertbar vorliegen, unabhängig davon, ob die Kasse, die sie erzeugt hat, noch existiert.
- Erzeugt Veydex einen DATEV-Buchungsstapel?
- Heute nicht. Analytics liefert Berichte und einen CSV-Export, und das ist eine Aufstellung von Zahlen und keine Buchhaltungsdatei. Wenn dein Steuerberater eine Übergabe braucht, kommt sie derzeit aus der Kasse und nicht aus dem Hub. Das steht hier, weil die Frage in jedem zweiten Gespräch kommt.
- Kann ich die Daten aus meiner alten Kasse übernehmen?
- In der Regel ja, aber es braucht Vorlauf. Kassendaten, Artikelstamm, Kundendaten und offene Gutscheine gehören etwa vier Wochen vor der Umstellung beim alten Anbieter angefordert, schriftlich und mit Frist. Prüfe den Export danach stichprobenartig: Ein Export, den niemand geöffnet hat, ist keine Sicherung.
- Kann ich Veydex testen?
- Ja, vierzehn Tage lang und unentgeltlich. Der Testzeitraum endet automatisch: Er geht nicht ohne ausdrückliche Buchung in ein kostenpflichtiges Vertragsverhältnis über, und es braucht dafür keine Kündigung. Während des Tests bestehen keine Verfügbarkeits- und Gewährleistungsansprüche — die vollständige Regelung steht in § 3 der AGB.
- Welche Kassen funktionieren?
- Das hängt am System und am möglichen Verbindungsweg: Cloud-API, OAuth, ein lokaler Connector, direkter Push oder der DSFinV-K-Export, den jede aufzeichnungspflichtige Kasse hat. Statt einer Liste, hinter der nicht jede Anbindung wirklich steht, prüfen wir dein System einzeln — der Kassencheck nennt dir den Weg und die Grenzen vor der Buchung.